Donnerstag, 30. Juli 2015

Rezension: Jules Saint-Cruz * LaLaurie: Purpurne Träume

Taschenbuch: 236 Seiten
Verlag: Selfpublishing 
ASIN: B010OU6INI 
Preis: 9,90 EUR
E-Book: 2,99 EUR
Reihe: 3. Teil 
Erscheinungsdatum: Juli 2015 



Inhalt: 
Tara steht nach dem Telefonat mit Julien völlig neben sich, sie weiß gar nicht wohin mit ihren Gefühlen und ist ganz aufgebracht. Dann taucht auch noch Ethan bei ihr auf, dieser nimmt sie in den Arm, um zu trösten, was bei Julien, als er ebenfalls erscheint, nicht für Freude sorgt. Beide Männer haben allerdings schlechte Nachrichten: Ben LaLaurie ist aus dem Gefängnis verschwunden und auf der Flucht. Alle Spuren führen ins Ausland, aber gefunden worden ist er noch nicht. Julien und Tara haben Zweifel an der Geschichte, denn immer wieder passieren ihnen seltsame Dinge, aber auch ihre Gefühle fahren gerade Achterbahn. Das Erlebte zu verarbeiten, erschwert ihnen das Zusammensein, und es kostet Kraft, das Vertrauen wieder herzustellen. Allerdings wissen beide, dass sie nur sich wollen und beginnen eine Reise aus Leidenschaft und Erkenntnissen. Werden Tara und Julien daraus mit Schrecken aufwachen? Was ist mit dem Schatten, der beide verfolgt? Wo ist der Kater Shadow hinverschwunden? Und was ist aus Ben LaLaurie geworden?

Meinung:
Ich kann es noch gar nicht glauben, das war jetzt schon der Abschlussband dieser rasanten und leidenschaftlichen Geschichte zwischen Tara und Julien. Die beiden werden mir wirklich sehr fehlen, denn Jules Saint-Cruz hat zwei wirklich starke und selbstbewusste Charaktere geschaffen, die mein Herz erobert haben, natürlich auch der Kater.
Wie geht es mit Tara und Julien also weiter? Der zweite Teil hat ja mit einem mega Cliffhanger geendet, und in Band drei ging erstaunlicherweise anders weiter als ich gedacht hatte. So gab es unter den Liebenden gleich ein Missverständnis, und da beide einen sturen Kopf haben und nicht gleich reden mögen, nimmt erst mal alles einen negativen Verlauf. Wir Leser müssen uns also wieder gut rüsten, denn die Gefühlsskala wird voll ausgenutzt. Tja, aber etwas Gutes, hat es ja immer: Wenn man nicht redet, gibt es andere Arten der Versöhnung, und dieser dritte Band sprudelt nur so von Aktionen. Julien ist hier mehr als nur erfinderisch und fantasievoll, gibt sich mal dominant und mal spielerisch. Damit weiß er uns Leser zu überzeugen und uns ein sehr heißes Lesevergnügen zu bescheren.
Aber auch in anderer Hinsicht spielt unsere Autorin mit uns, denn in diesem Teil der Trilogie lässt sie ein bisschen mehr Crime mit einfließen. So fragen wir uns oft beim Lesen der Zeilen: Haben unsere Figuren das wirklich erlebt oder nur geträumt? Wir taumeln von Glauben zu Ungläubigkeit, von Sein zu Nicht-Sein und fiebern dem Finale immer mehr entgegen. Ganz toll gelungen fand ich, dass hier das mystische New Orleans noch mehr Gestalt angenommen hat. Voodoo und Fantastisches werden gut in Einklang gebracht und unterstreichen die Atmosphäre noch ganz wunderbar.
Außerdem wird Taras Leidenschaft für die Dunkle Romantik nochmals deutlich, und ich muss gestehen, auch ich habe eine Schwäche für Edgar Allan Poe und fand es hier wirklich gut gewählt und in die Geschichte mit eingeflochten. Seine unheimlichen und dramatischen Geschichten lassen einem ja immer eine Gänsehaut über den Körper kriechen und sorgen auch im Buch für dieses Gefühl.
Kurzum, ich bin auch mit diesem Band sehr zufrieden, obwohl ich einige Szenen zu kurz bemessen fand und den Wechsel manchmal zu schnell. So kam, zumindest bei mir, der Seufz-und-Schmacht-Moment einfach zu kurz. Vielleicht sollte ich die Geschichte noch einmal lesen.
Jules Saint-Cruz hat hier alles aufgefahren und einen rasant durch ihre Geschichte geführt. Für mich hat sie ganz wunderbare Figuren geschaffen, ich bin einfach ein Fan von starken und leidenschaftlichen Partnern, die sich ebenbürtig sind und sich trotzdem gut ergänzen. Tara und Julien sind zwei Menschen, die sich einfach real anfühlen. Außerdem fand ich das ganze Setting rund um New Orleans wunderbar eingefügt und die prickelnden Momente abwechslungsreich und packend. Also was will man mehr, außer mehr von dieser Autorin? Bitte weiter solch tolle Bücher!

 
Henry und ich fanden den Abschluss gelungen und hatten jede Menge Lesevergnügen, das gibt die vollen Bücherpunkte:
 
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Über die Autorin:   
 

Jules Saint-Cruz ist das Pseudonym einer deutschen Autorin, die in verschiedenen Genres für verschiedene Verlage schreibt. Weitere erotische Romane wurden unter dem Pseudonym Alexa McNight veröffentlicht. Jules Saint Cruz wird inspiriert vom Leben, das gelebt und geliebt werden will. Süß ist es, bittersüß manchmal. Sonnig ist es, doch wo Sonne ist, gibt es auch Schatten. In ebendiese Schatten taucht die Autorin ein und sucht die Storys, die wirklich erzählt werden wollen. Die Charaktere, die sie auf dieser Suche findet, haben Ecken und Kanten; eigenwillig sind sie und in ihren Handlungen nicht immer zu verstehen. Gefunden werden sie in dem einen Moment, der Zweifel aufwirft und das Potenzial besitzt, alles zu ändern - ohne jedoch ein Happy-End-Versprechen zu geben. Mit ihren erotischen Romanen stellt sich Jules Saint-Cruz der Herausforderung, mehr zu Papier zu bringen als Worte, die eine körperliche Reaktion auslösen. Sie glaubt, dass Sex erst dann wirklich gut ist, wenn er eine Basis hat. Auf dieser Basis will sie ein Kopfkino erzeugen, das die Fantasie des Lesers aufblühen lässt - all dies begleitet von der leisen Botschaft, dass so etwas wie Euphorie und Erfüllung in den seltensten Fällen zu finden sind, wo man sie sucht. 

Quelle: Amazon

Mehr über die Autorin auf ihrer Homepage: Link 

LaLaurie - Reihe:



 1. Teil Rezension / 2. Teil Rezension


Vielen lieben Dank an Jules für das Rezensionsexemplar.


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