Sonntag, 3. Juli 2016

LitBlog Convention 2016

Hallo meine Lieben,

Anfang Juni war es soweit. Die erste LitBlog Convention fand statt und eigentlich wollten wir daran gar nicht teilnehmen. ...lach... Ich hatte mir ja vorgenommen kürzer zutreten, aber als wir auf der Leipziger Buchmesse gefragt wurden, ob wir auch dabei sein werden und wir nein sagten, wurde das mit großem Protest aufgenommen. Naja und was soll ich sagen, wir lassen uns ja doch öfters bequatschen. So haben wir auf den Rückweg von Leipzig nach Hause einen Zwischenstopp auf der Autobahn gemacht und pünktlich unsere Tickets gesichert, denn wir wussten, die gehen ruck zuck weg.

Nun stand der 04.06.2016 endlich vor der Tür und die fünf Kölner Verlagshäuser: Dumont Kalenderverlag, Dumont Verlag, Egmont Lyx/INK, Kiepenheuer & Witsch und Bastei Lübbe luden ins Verlagshaus von Bastei ein. 

Bild u.l.: Kate von Kates Leselounge und Jacqueline von My Lovely Books, meine Flugbegleiterinnen, war mir eine Ehre ;-)
Bild o.r.: Patrizia von maaraavillosa, endlich live und in Farbe, war mir ein Fest!

Ich hatte mir das Programm vorher angeschaut und mir schon einen kleinen Plan gemacht, aber so richtig gewusst, was auf uns zukommt, hatte ich nicht. Also ließ ich mich einfach überraschen und war gespannt. Dort angekommen wurde man herzlich begrüßt, kam sofort mit anderen lieben Bloggern ins Gespräch und konnte gemütlich bei Kaffee und Fassbrause neue Bekanntschaften schließen und so verging die Zeit mega schnell. Aber genau so soll ja eine Convention sein, viele Gleichgesinnte, die gekommen sind, um eins zu zelebrieren, nämlich die Leidenschaft zum BUCH!

Die Empfangshalle füllte sich schnell und dann kam eine kleine Ansprache der Verlagsdamen und der Startschuss für die Programmpunkte, unser Weg führte in die fünfte Etage und los ging es:


WONACH RIECHT MURAKAMI?
Ursula Gräfe (Übersetzerin) und Annette Weber (Lektorin bei Dumont) 


Ja, wonach riecht eigentlich Murakami? Damit ist nicht unbedingt der Autor gemeint, sondern seine Bücher und zur Einleitung bekamen wir das zu sehen:




Diese Szene war wirklich herrlich anzusehen, sorgte für köstliche Unterhaltung und eröffnete uns eine Welt der unterschiedlichen Übersetzungen und ihrer daraus entstehenden Interpretationen. Bei Büchern von japanischen Autoren gibt es nämlich zwei Möglichkeiten, diese zu übersetzen, natürlich vom Original, oder man übersetzt von der Amerikanischen ins deutsche und da gibt es so einige Tücken. So sorgte "Gefährliche Geliebte" aus dem Jahre 2000 für riesige Empörung und wurde sehr zerrissen. Nach 13 Jahren nahm man sich dem Werk erneut an und übersetzte es vom Original ins Deutsche und da hat Frau Gräfe wohl eine gelungene Arbeit hinbekommen, mit neuem Titel "Südlich der Grenze, westlich der Sonne" wurde es sprachlich ganz anders wahrgenommen. So hat sich die Verlagswelt entschlossen, Murakamis Bücher alle neu zu übersetzen. 

Ganz besonders interessant fand ich, die Nähkästchenplauderei der beiden Damen, über Verlagswesen, Schwierigkeiten bei Übersetzungen, denn jede Kultur drückt sich anders aus, da benötig man als Übersetzer ziemliches Fingerspitzengefühl. So ist es dem Japaner schnuppe, ob da nun ein Mann den Weg entlang kommt, oder mehrere. Außerdem zeigten sie uns, über Beispiele, wie die amerikanische Übersetzer in die Geschichte eingreifen, über Örtlichkeiten oder politische Entscheidungen, wurde so Murakamis "Gefährliche Geliebte" der westlichen Welt mehr angepasst. Nun versucht man aber, alle seine Werke mehr in seiner eigenen Sprache anzupassen und das begrüße ich auch als Leser. 

Ich fand, dass die Zeit hier viel zu schnell verklungen ist, und hätte gut und gern doppelt zugehört. Und jetzt muss ich mal was von Murakami und Frau Gräfe lesen!! Unbedingt ...


KNOPFKINO - EINE REISE IN BILDERN UND WORTEN
BÜHNENIMPROVISATION - LIVE
Mehrdad Zaeri (Illustrator), Enno Kalisch (Schauspieler), Friedwart Goebels (Musiker)


Eigentlich wollten wir als Nächstes "Bücher auf Weltreisen" besuchen, aber da hätten wir, wieder in die dritte Etage laufen müssen und ja, die Faulheit hat gesiegt und so ging es für uns rauf aufs Dach und zu einer Veranstaltung, der ganz anderen Art und ich wurde überrascht, anders unterhalten und hatte eine wunderbare Zeit. 

Knopfkino war eine improvisierte Veranstaltung, in der Enno Kalisch das Publikum nach drei Wörtern fragte und Pusteblume, Pflasterstein und Politik zurück bekam. Daraus bastelten die drei Künstler eine Geschichte, nahmen uns mit auf eine Entdeckungsreise, führten uns aus dem Alltag raus und ließen unsere Seelen zur Ruhe kommen, ohne dass das Interesse nachließ. Während Enno Kalisch zu erzählen begann, malte Mehrdad Zaeri, und wenn der eine nicht sprach und der andere nicht malte, erklangen Klaviertöne von Friedwart Goebels. Jeder Ton, jedes Wort und jeder Strich baute aufeinander auf, entwarf neue Wege und vermischte sich alles und bildete ein großes Ganzes. Mit Ruhe, Hingabe und viel Kreativität ließen die Drei uns Zuschauer eintauchen und entdecken. Für uns war es was ganz Neues und wir haben es in keiner Sekunde bereut, das Programm getauscht zu haben. 

Danach bekamen wir sogar noch einen tollen Kalender vom Künstler Mehrdas Zaeri und sogar mit Katze signiert. Danke für dieses Abenteuer.


MIT ANDEREN WORTEN  
LITERATURÜBERSETZUNGEN - WAS STECKT ALLES DAHINTER?
Isabel Bogdan (Übersetzerin) und Helga Frese-Resch (Lektorin bei KiWi)



Wir blieben im gleichen Raum direkt sitzen, denn mir hatten es die Übersetzer und Lektoren im Programm angetan. Wann kommt man schon dazu, von ihrer Arbeit zuhören und über ihre Erlebnisse zustaunen. Außerdem war Isabel Bogdan die Frau des Tages für mich, denn ich hatte ihr Buch "Der Pfau" mit dabei und später wurde dieses noch verschönert und ich bin ein sehr glückliches Buchmädchen gewesen und Leute, lest das Buch! Es ist GROSSARTIG!!

Aber zurück zum Text, die Arbeit einer Lektorin und Übersetzerin ist sehr spannend. Helga Frese-Resch führte mit Fragen souverän durch die halbe Stunde und erzählte auch viel von ihrer Arbeit. Zuerst, wie kommt man an ein gutes Buch, was man übersetzten lassen möchte, dann, welchen Übersetzer suche ich für dieses Buch aus, zu wem passt es und dann wird die Übersetzung gelesen und besprochen und abgesegnet. Bei Isabel sieht das so aus, sie bekommt die Anfrage, das Buch und dann liest sie es erst mal durch und entscheidet, ob sie es mag oder nicht, weil wenn sie die Geschichte schon nicht mag, ist es eine Qual und eine schlechte Übersetzung, dann gibt sie es lieber ab. Außerdem erzählte sie auch, dass sie eine Geschichte auch mal straft und flüssiger macht, für den Leser, das fand ich superspannend, da Frau Gräfe ganz anders ans Werk geht. Auch spannend fand ich, wie die Übersetzer sich untereinander helfen, vernetzt sind und sich gegenseitig unterstützen. Welche Lehrgänge es gibt und wie man überhaupt Übersetzter wird, war auch ein Thema.

Beim Übersetzen gibt es wohl unterschiedliche Herangehensweisen, der eine liest es vorab, um in die richtige Stimmung zu kommen, der andere fängt sofort an. Wieder gibt es welche, die lieber mittendrin anfangen, da sie nicht der Dritte sein wollen, der am Anfang rumpfuscht, erst der Autor, der noch nicht so recht weiß, wohin die Reise geht, dann der Lektor und dann der Übersetzer, dann lieber die Mitte und dann, wenn man richtig drin ist, wieder zum Anfang zurück. Interessant!

Eins lag Isabel noch auf den Herzen, denn das wir Blogger nie in den Rezensionen ihre Arbeit, oder überhaupt die Arbeit des Übersetzers erwähnen. Es sind ja auch ihre Worte, und wenn man die gut macht, sollte man doch auch erwähnt werden. Was nämlich gar nicht geht, ist nämlich immer nur das Schlechte zu erwähnen, denn wenn das Buch nicht gut ist, ist es oft der Übersetzer oder der Lektor und das finden beide nicht gut. 

Ich glaube, ich habe all die Jahre die Arbeit der Übersetzer unterschätzt, oder nicht zu würdigen gewusst, denn es stimmt, der Erfolg eines Buches hängt auch von der Übersetzung ab, aber wie kann ich das beurteilen? Wie anerkennen? Wie in Worte fassen? Ich glaube, da muss ich wirklich noch dran arbeiten, denn über Filme und Hörbücher fällt es uns doch auch leicht, eine Meinung zu haben. 

Die beiden waren auf jeden Fall erfrischend, witzig und sehr unterhaltend :-)


GIBT ES EIN REZEPT FÜR BESTSELLER?
Frank Schätzing (Autor) und Helge Malchow (Verleger beim KiWi)



Tja, und dann kam mein Highlight, darauf habe ich mich am meisten gefreut und das war die Veranstaltung, die ich unbedingt sehen wollte, komme was wolle und es hat alles gut geklappt. Helge Malchow war in seinem Element, mit seinem guten Freund Frank Schätzing viel das Plaudern ganz leicht und beide hatten sichtlich ihren Spaß. 

So erfuhren wir vom KiWi-Chef, wie der Verlag Topbücher auswählt, wie sich ein Vorschuss errechnet und wie Marketing in der Buchwelt funktioniert. Wie wichtig es auch ist, Entscheidungen nochmals zu überdenken und mit viel Feingefühl auf den Buchmarkt zu agieren. Aus meinem #bookup Besuch vom letzten Jahr wusste ich ja schon, das bei KiWi ein gutes Jahr ist, wenn Frank Schätzing ein neues Buch rausbringt und das scheint sich bald anzukündigen. Da Helga Malchow der einzige Vertraute vom Autor ist, wenn er in einem neuen Projekt steckt, weiß er auch schon, was uns als Nächstes erwarten wird. 

Aber auch Frank Schätzing kann wunderbar erzählen, und nicht nur schreiben, so berichtete er über seine Recherchen und das sogar schon der Secret Service an seine Tür geklopft hatte. Das passiert nun mal, wenn so intensiv recherchiert wird und man zwei Jahre für ein Buch braucht. Mega spannend und es war sehr informativ das alles und alle Zuschauer waren angetan und saugten förmlich jedes Wort auf. Leider musste der Autor danach sofort weg und so hatten wir keine Chance für ein gemeinsames Foto oder signiertes Buch. Ich hatte meins im Auto liegen :-( Aber da hatte ich noch nicht gewusst, dass der Verlag vorgedacht hatte und wir kamen so doch noch zu einem signierten Buch. Tausend Dank, ich habe mich mega gefreut! Und wir haben uns sogar noch ein Schätzing Buch geleistet.

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Danach ging es für uns wieder runter und dort traf ich wieder auf viele liebe Freunde und wir plauderten über Erlebtes und tauschten uns direkt über Neues aus. Dann gab es noch ein ganz hervorragendes Buffet und dort traf ich auf die liebe Sarah, die mir sagte, dass sie meinen Blog so mag, ich wollte hier nochmals Danke sagen, das hat mir den Tag noch doppelt versüßt und mich sehr glücklich gemacht. Nach dem leckeren Essen ging die Party los, die wir allerdings ausfallen ließen, da ich durch dieses schreckliche Wetter Kopfschmerzen bekam und der viele Input verarbeitet werden wollte.

Ich fand die Convention sehr gelungen und wir hatten richtig viel Spaß. Klar gab es noch das eine oder andere zum Verbessern. Aber die hohe Qualität von allem, hatte mich sehr positiv überrascht und ich hoffe, sie bleiben dabei. Viele meiner Mitblogger hätten sich gern bloggerbezogene Veranstaltungen gewünscht, ich allerdings nicht, denn ich fand den Blick hinter die Kulissen spannender. Was ich schade fand, waren die vielen gleichzeitigen Beiträge, die ich nicht alle erleben konnte, mich hätten die Covergestaltungen und die Lizenzauswahl interessiert, aber ich will und mag mich nicht beklagen. Es war perfekt und eine tolle Veranstaltung, vielen lieben Dank für dieses Fest und die Bakers kommen gern wieder.

Ich hoffe, meine kleinen Erlebnisse haben euch gefallen und nicht gelangweilt ...lach... denn der Beitrag ist länger geworden als gedacht, aber es war so viel, in so kurzer Zeit und ich habe noch nicht mal alles erzählt. Wer war denn auch da? Und hatte genauso tolle Momente wie ich? Wer möchte, dass die LitBlog nächstes Jahr wiederkommt? Ich fänd das nämlich fein ...

Ganz liebe Grüße
Eure, sich manchmal überzeugen lassende, Sharon
PS: Tut mir leid, für die wenigen Fotos, aber eigentlich wollte ich gar keinen Bericht schreiben ;-)
 

Kommentare:

  1. Hallo liebste Sharon <3,

    ein toller und gelungener Beitrag !!! Gerade das Thema "Übersetzer" beschäftigt mich aktuell gerade (warum verrate ich noch nicht) und ich gebe dir recht, dass wir Blogger dies schon verstärkt einfließen lassen sollten. Ein Hörbuchsprecher/IN wird auch gelobt usw....

    Deine Themenauswahl gefällt mir und schade, dass ich nicht dabei sein konnte. Vielleicht beim nächsten Mal.

    Dein Satz: "Aber genau so soll ja eine Convention sein, viele Gleichgesinnte, die gekommen sind, um eins zu zelebrieren, nämlich die Leidenschaft zum BUCH!" finde ich absolut genial und das hast du sehr schön geschrieben.

    Drück dich und lieben Gruß an deine bessere Hälfte und deine Schmusies :), Uwe

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    1. Hello Uwe,

      thank you! Es freut mich riesig, wenn er dir gefallen hat und sogar deine momentane Thematik trifft, ist ja auch spannend.

      Ach, es gab so viel zu hören und zu sehen, aber man kann ja leider nicht alles und wie du am Anfang gelesen hast, wollte ich eigentlich auch nicht hin ...lach... aber es war toll.

      Ganz liebe Grüße und dicken Drücker
      Sharon

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  2. Meine liebe Inga,
    ich freue mich sehr über deinen Bericht. Um nicht zu sagen, dass ich es unheimlich genossen habe ihn zu lesen. Ein ganz bisschen habe ich mich quasi gefühlt als wäre ich dabei gewesen. ;)
    Ich denke auch, dass ich die Arbeit von Übersetzern wahrscheinlich viel zu sehr unterschätzt habe, aber ich weiß auch nicht, wie ich das wirklich in der Rezension umsetzen soll.. ich bin ein bisschen ratlos, aber ich werde mich auf jeden Fall nochmal näher damit beschäftigen. Ich fand die Sessions, die du vorgestellt hast sehr interessant und hätte mir wahrscheinlich ähnlichhe ausgesucht. ^^ Ach wie gerne wäre ich dabei gewesen, aber an der Ostsee war es auch sehr schön. ;)
    Wir sehen uns ja zum Glück im Oktober in Frankfurt wieder. :D

    Ich freu mich drauf.

    Liebst, Lotta

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    1. Hallo meine süße Lotta,

      das hast du so schön gesagt, das gibt mir das Gefühl, das es sich gelohnt hat, die ganze Arbeit auf mich genommen zu haben und zwar nicht nur für mich, sondern auch für dich :-)
      Genau, wie baut man seine Meinung für Übersetzer ein und wie kann ich das beurteilen, ich kann ja nicht das Original lesen! Eigentlich kann ich nur sagen, das es sich super lesen lies und das finde ich mager ...ich muss darüber noch nachdenken.
      Süsse, man kann nun mal nicht alles und deine Bilder von der Ostsee haben bei mir Fernweh ausgelöst ...lach...

      Auf bald und dicken Drücker
      Inga

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  3. Servus, Inga.
    DONNERLITTCHEN...eine handfeste Reportage! Hier zieht der Hut seinen Hut.
    Werde mich also einlesen & danach kommentieren.

    bonté

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    1. Grüß dich Robert,

      danke schön! Von dir so ein Lob und ich ziehe meinen Hut ;-)
      Da bist du wohl schwer versunken und ich freu mich.

      Liebe Grüße
      Inga

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  4. Jassu, Inga.
    Offenbar hat Dir in Leipzig keiner die Chance gegeben, Dich vor besagtem Con zu drücken; Schicksal, wenn Du als nette Bloggerin gemocht wirst!

    Übersetzungen zwingen alle Beteiligten quasi in ein Gottesurteil, wenn der daraus enstehende, neue Text gelungen, brauchbar oder missraten ist. Von hoher Literatur bis zu unlesbaren Bedienungsanleitungen kann einem dabei alles begegnen.
    Verzwickt wird die Übersetzungsarbeit, wenn über zwei Ecken geraten wird.
    Ja, das Literarische Quartett - war dies nicht die Sendung, nach der die Kritikerin Sigrid Löffler die Runde verließ!?
    Zumindest war die Situation eine ähnliche...
    Der japanische Sprache liegt ein filigran gewobener Subtext bei, der im Akt der Überführung zahlreiche Fallstricke bereit hält.
    Müsste ich einen Lesetip zu Japan geben, würde ich die Romane der Schriftstellerin Banana Yoshimoto anmerken.

    Von Autor & Übersetzer Frank Böhmert bekommt man/frau, auf seinem Blog, immer wieder anregende Einblicke in die Routinen, Überraschungen den Irrsinn eben dieser Tätigkeit. Gern gelesen sind die Posts, in denen er eine knifflige Passage im englischen Original zeigt & darunter seine Ümsetzung. Fast zwangsläufig beginnt man/frau selbst sich dann an dem Text zu versuchen.
    Hier blüht die persönliche Wertschätzung für die Arbeit der Übersetzer richtig auf.

    Die Cons jedweder Coleur laufen traditionell mit unterschiedlichen Programmpunkten nebeneinander. Einerseits um das Publikum zu splitten, andererseits um unterschiedlichen Interessen gerecht zu werden.

    Merci pour votre reportage!

    bonte

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    1. Grüßle Robert,

      das ist es ja, ich kann nicht nein sagen und ich freu mich ja auch, wenn ich vermisst würde ...hihi...

      Ich muss zu meinem Leidwesen gestehen, das mir das Literarische Quartett damals entgangen ist und ich dazu gar nix sagen kann, aber das Stück war mega amüsant.
      Von der Autorin habe ich sogar noch gar nix gelesen! Unglaublich! Hast du ein Vorschlag, mit welchem ich anfangen sollte?

      Oh, das ist ja interessant ... da sollte ich mir den Herrn Böhmert mal anschauen! Übrigens hatten die Damen aus der ersten Runde auch Übersetzungstexte mitgebracht ...es war so spannend.

      Ich freu mich so sehr, das mein Bericht Anklang findet und nicht nur für mich war ... Danke für dein Kommentar :-)

      Ganz liebe Grüße und schönen Abend
      Inga

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    2. ...mein Erstlingsroman bei Ihr war "Kitchen". Aktuell als Taschenbuch ist "Moshi Moshi" zu haben.

      Hier noch die Adresse von Franks Blog:

      http://frankboehmert.blogspot.de/

      Heute gibts den vollen Service! ;-)

      bonte

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    3. AAAHHHHHHHHH.... Du bist der BESTE!!!

      Merci

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  5. Toller Beitrag - wie alle Beiträge auf deinem Blog, aber ich lese deine "Erfahrungsberichte" immer am liebsten. Schön finde ich, dass du nicht die Sicht der anderen teilst, die sich mehr Fokus auf die Blogger gewünscht haben. Das ganze klingt in der Gesamtheit auch eher wie ein Bookup, aber genau das hast du ja auch geschätzt, wenn ich richtig gelesen habe. Aber die Convention wird ihr Profil sicher auch noch schärfen, sollte es eine Wiederholung geben.
    Ich persönlich habe leider ein Talent dafür, von Bookups und solchen Veranstaltungen zu spät zu erfahren oder für begrenzte Plätze nicht schnell genug zu sein. Manchmal denk ich auch "Menno ich wäre da jetzt auch gern", aber man kann durch deine guten Berichte wenigstens ein bisschen teilhaben.
    Und sollte ich dich mal persönlich treffen, sage ich dir so oft du willst, wie toll ich deinen Blog finde und wie sympathisch dich als Person ;)
    Im Oktober steht schließlich auch Frankfurt wieder an.

    Beste Grüße vom Bookie

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    1. Hallo Bookie,

      dein Kommentar hat mich ganz besonders berührt, Tausend Dank! Da diese Woche ein Horror war, kamen deine Worte wie Sonnenstrahlen durch die dunklen Wolken, unbezahlbar.
      Ich glaube, ich bin ein untypischer Blogger und möchte gar nicht immer der Kritische, oder mit dem Finger auf etwas zeigen. Es ist ein Hobby, was sich wie ein Zweitjob anfüllt, mich aber absolut glücklich macht und deshalb mag ich diese Bloggerthemen nicht immer hören. Ich mache das jetzt seit 3 1/2 Jahren und als ich anfing, wussten man noch gar nicht so viel über das Bloggen, oder wohin die Reise geht, jetzt immer mit Biegen und Brechen in den Vordergrund zurücken ist einfach nicht meins.
      Klar werden sich die Veranstalter für die Zukunft andere Punkte aussuchen und anpassen, aber du hast Recht, ich liebe Bookups und ich liebe es hinter die Fassaden schauen zu dürfen und mich interessiert das viel mehr, als, wie arbeite ich noch enger mit dem Verlag zusammen und wie kann ich meinen Blog noch mehr pushen... Das Literarische an diesen Tag fand ich einfach verdammt gut gewählt und anspruchsvoll umgesetzt.
      Ich kann mich noch erinnern, das es mir auch so ging am Anfang, aber irgendwann wusste ich, wo ich die Augen aufhalten muss und glaub mir, ich sehe auch nicht alles. Aber es bildet sich so ein Fokus ...lach... Ich drück dir die Daumen fürs nächste Event ;-)

      Ach, ich danke dir für deine Worte, wenn andere sagen, das sie durch meinen Bericht das Gefühl hatten dabei gewesen zu sein, ist das das allergrößte Lob und ich weiß, die Arbeit hat sich nicht nur für mich gelohnt! Vielen lieben Dank...

      Und ja, Frankfurt steht vor der Tür und wenn unsere Katzen endlich wieder brav sind (was in den Sternen steht, momentan) fahren wir auf jeden Fall von Freitag bis Sonntag.

      Ganz liebe Grüße und schön das du hier warst
      Sharon

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