Freitag, 18. August 2017

Rezension: Graham Norton * Ein irischer Dorfpolizist


Gebundene Ausgabe: 336 Seiten
Verlag: Kindler
ISBN-13: 978-3463406909
Preis: 19,95 EUR
E-Book: 16,99 EUR
Reihe: 1/1
Erscheinungsdatum: August 2017
Übersetzer: Karolina Fell 


Leseprobe? Kaufen? 


Inhalt:
Duneen ist ein verschlafenes kleines Kaff, wo jeder jeden kennt und nie was passiert. Genau deshalb hat sich damals PJ Collins auf die Polizistenstelle beworben, ein ruhiger Job. Immerhin ist der Sergeant nicht gerade von der sportlichen Sorte und mag es gemütlich. Während seiner wohlverdienten Pause passiert es allerdings, das ein Bauarbeiter auf ihn zu kommt und ihn bittet, mit auf die Baustelle zu kommen, da man dort etwas gefunden hätte, was seiner Aufmerksamkeit bedarf. Und tatsächlich findet man menschliche Überreste und PJ muss die Kriminalisten einschalten. Im Dorf macht der Fund auch direkt die Runde und es wird gemunkelt, um wen es sich handeln könnte. Tommy Burke ist nämlich damals verschwunden und hat eine Verlobte und Geliebte zurückgelassen. Ist er der Tote? Was ist damals passiert? Und wer wird den Fall aufklären, der Profi aus Cork, oder der doch über sich hinauswachsende Dorfsheriff?

Meinung:

Als ich damals die Vorschauen durchstöbert hatte, ist mir dieses Buch sofort ins Auge gesprungen. Irland, Dorf und ein Toter! Momentan genau mein Beuteschema und die Kritiken aus Irland und England haben auch ein bisschen beigesteuert. Ich wollte es unbedingt lesen und habe es in zwei Tagen verschlungen, und ob es sich gelohnt hat, erzähle ich euch jetzt.

PJ Collins ist das typische Klischee, gutmütig, gemütlich und überaus dick, naja, unbedarfte Dorfbewohner würden fett sagen. Dabei hat er eine sehr angenehme Ausstrahlung und wird, trotz das er kein Einheimischer ist, in der Gemeinde gut aufgenommen und anerkannt. Zu Anfang spürt man aber, dass er nicht ganz glücklich ist, mit seiner momentanen Situation und sogar übers Abnehmen denkt er nach. Und dann kommt diese Leiche und das Gefühl, selbst diesen Fall lösen zu wollen, als es den Schnösel von Detective zu überlassen. Dass er dabei auch noch zwischen zwei Frauen gerät, hätte er niemals gedacht. Ich fand dieses sympathischen Bären einfach klasse und mochte seine tollpatschige Art unheimlich gern. Er versuchte immer sein bestes zu geben und hat sich selbst angespornt und sogar den höheren Ermittler gezeigt, was Polizeiarbeit ist. So ist man einfach mit gewachsen und hatte wirklich Freude dabei, wenn er seinen Schäfchen auf den Leim ging.

Die Damen möchte ich auch noch kurz erwähnen. Brid Riordan war Tommys Verlobte, von Liebe kann man hier nicht sprechen, da sie einfach ein gutes Erbe hatte und sie nicht unbedingt eine Schönheit ist. Das Leben meinte es mit ihr auch nicht immer so gut, aber ihre Entwicklung hat unglaublich Spaß gemacht zu verfolgen. Von der Alkoholikerin und ungeliebten Ehefrau mausert sie sich noch um einiges und stellt sich auch ihrer Vergangenheit. Sie wird von Seite zu Seite einfach sympathischer.

Dann haben wir Evelyn Ross, sie lebt mit ihren drei Schwestern zusammen auf dem Hof ihrer verstorbenen Eltern und irgendwie ist das ein dauerhafter Zustand. Drei Jungfern, die sich selbst genug sind. Zumindest nach dem ersten Anschein, denn Evelyn fehlt was, sie sehnt sich nach Liebe, Zweisamkeit und Glück. So dachte sie damals, alles in Tommy gefunden zu haben und hängt dieser Vorstellung ihre restliches Leben nach. Beschützt von ihren Schwestern und trotzdem einsam, als dann die Knochen gefunden wurden, brechen alte Wunden auf. Evelyn ist ein spezieller Charakter, aber sie macht die Fallsuche auch unheimlich spannend.

Ein irischer Dorfpolizist hat einfach alles, was ein gutes Buch ausmacht. Einen interessanten und kniffeligen Fall, einen sympathischen Ermittler, Frauengeschichten und Dorfgeheimnisse, die schwer aufzudecken waren. Tja, und Geheimnisse können ja gerade in solch einer Konstellation für mächtig Wirbel sorgen. Außerdem fand ich die Grundstimmung und die Situationskomik einfach wunderbar und diese war ganz perfekt in die Geschichte eingemischt. Auch seine Figuren gingen einen ans Herz und so manche Situation hat einfach überrascht. Der Autor lässt uns kennenlernen, entdecken und staunen. Dabei erleben wir mit, wie sich manche an ihr Schicksal klammern, oder sich freikämpfen und das es Liebe gibt, diese nur nicht immer einfach ist. Ein unglaublich authentischer Roman, der einen oft das Gefühl gab, mittendrin zu sein im Geschehen und den vorbei fahrenden Polizeiwagen hinterher zu schauen. Einfach total süffig, wie ein guter Baileys.

Graham Norton hat eine einfühlsame, charmante und geschickte Geschichte geschrieben, die es lohnt, zu lesen. Am Ende seiner Danksagung hofft er, dass einem sein Buch gefallen hat und ich kann aus ganzen Herzen sagen, es war absolut großartig! Thank you
 
Henry und ich hatten eine Geschichte genau nach unserem Geschmack und dafür gibt es die vollen Bücherpunkte:

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Über den Autor:


Graham Norton, Schauspieler, Comedian und Talkmaster, ist eine der bekanntesten Fernsehpersönlichkeiten der englischsprachigen Welt. Geboren wurde er in Clondalkin, einem Vorort von Dublin, aufgewachsen ist der Sohn einer protestantischen Familie aber im County Cork im Süden Irlands. Sein erster Roman „Ein irischer Dorfpolizist“ überraschte viele durch seine Wärme und erzählerische Qualität, er avancierte in Irland und Großbritannien zum Bestseller, wurde mit dem Irish Book Award 2016 ausgezeichnet und wird nun auch zu einer Fernsehserie.


Vielen lieben Dank an den Rowohlt Verlag für das  Rezensionsexemplar.

Donnerstag, 17. August 2017

Rezension: Sonja Heiss * Rimini


Gebundene Ausgabe: 400 Seiten
Verlag: KiWi
ISBN-13:
978-3462050448
Preis: 20,00 EUR
E-Book: 16,99 EUR
Reihe: 1/1 
Erscheinungsdatum: August 2017 



Leseprobe? Kaufen? 


Inhalt:
Hans, ein erfolgreicher Anwalt, der verheiratet ist und zwei goldige Kinder hat, erweckt alte Wutanfälle wieder zum Leben. Alkohol soll ja auch in schwierigen Situationen helfen, aber je weiter er es vorantreibt, umso mehr spielt ihn sein Leben ins Abseits. Und ausgerechnet jetzt steht Weihnachten vor der Tür und Schwester Masha und seine Eltern kommen auf Besuch. Während Masha auf der Fahrt merkt, das sie einen unbändigen Kinderwunsch hat und dieses sofort in Angriff nimmt, kommen die Eltern bei Hans an. Gerade haben sie die Rente erreicht und versuchen sich in diesem Alltag einzurichten. Natürlich kommt es zu Spannungen und Missverständnissen und jeder nimmt seinen Lebenszweig anders in die Hand. Hans geht zur Psychoanalytikerin. Ob ihm das hilft? Masha merkt, das ihr Freund sie eigentlich nur noch nervt, und begibt sich panisch auf Männersuche. Ob dieser Weg überhaupt funktionieren kann? Tja und die Eltern haben auch so ihre Schwierigkeiten, Alexander fühlt sich einsam und klammert und Barbara nimmt die Beine in die Hand und ist auf der Flucht. Wird es hier auch noch eine Lösung geben? Oder wird eine Katastrophe eingeleitet?

Meinung:
Ich möchte ganz ehrlich sein, mir ist das Buch zuerst bei der Lektorin aufgefallen und das, hat mich schon unglaublich neugierig gemacht. Außerdem ist das Cover so wunderbar außergewöhnlich und fällt durch seine Andersartigkeit sofort ins Auge. Tja, und wenn man sich den Klappentext widmet, muss man es einfach lesen wollen. Zumindest war es bei mir so, und ob ich meine Freude daran hatte, erzähle ich euch jetzt.

Hans hat hart gekämpft, um dort zu sein, wo er jetzt ist, nämlich in der Statushölle. Erfolgreich ja, aber glücklich? Seine Frau darf er nicht mehr anfassen, seine Partner finden, er macht zu wenig Umsatz und vor seinen Kindern, darf er nicht fluchen. Je mehr er sich eingeengt fühlt, umso unbeherrschter agiert er. Da kann auch schon mal ein Bleichstift brechen, oder ein Tennisschläger den Falschen treffen. Und zum Allen übel, setzt ihn seine Frau die Pistole auf die Brust und schickt ihn zur Psychoanalyse. Allerdings passt ihm das gar nicht und so gibt es wunderbare Streitgespräche zwischen Ärztin und Patient. Außerdem stellen sich Gefühle ein, die so nicht beabsichtigt waren und für einige neue Erkenntnisse sorgen.

Masha ist 39 und Schauspielerin, nur hat sie schon ewig nicht mehr gearbeitet und lebt mit ihrem Arzt Freund Georg glücklich zusammen. Nun ist aber der Kinderwunsch da und Masha, fühlt sich von ihrem Freund abgestoßen. Alles ist ihr zu wieder, der Geruch, die Geräusche und die Gespräche. Sie trennt sich und sucht verzweifelt nach jemand Neuem und versucht durch akrobatischen Bettsport, denn perfekten Vater zu finden, aber ist das eine gute Idee. Außerdem nerven sie die Eltern und stellen immer ihre Probleme über ihre eigenen. Keiner nimmt sie ernst und so steigert sie sich immer mehr in ihre eigene Welt hinein.

Alexander und Barbara sind damals eine Vernunftehe eingegangen und haben sich aber mit den Jahren arrangiert. Nun glucken sie aber aufeinander und nicht jeden schmeckt der Rentenalltag. Während sich Barbara erdrückt fühlt und sich mehr als Gefangene sieht, sucht sie einen Weg, um auszubrechen. Dagegen fühlt sich Alexander schon einsam, wenn er allein im Raum ist. Als Barbara sich freischwimmt und sich ihren Alltag anders gestaltet, ahnt sie noch nicht wirklich, welche Folgen das haben wird.

Ich kann es gar nicht richtig in Worte fassen, wie großartig ich diesen Roman finde. Die Figuren sind zum Greifen nah und dadurch, dass wir jeden kennenlernen, verstehen wir sie besser. Manchmal denkt man nämlich zwischendurch, Gott ist der grässlich und dann liest man durch seine Augen und ist überrascht, man entwickelt eine Bindung zu denjenigen. Und das ist die große Stärke, diese Feinsicht auf das Leben, diese Beobachtung und das detaillierte Wiedergeben unseres Alltags. Denn der Leser wird sich in einigen Situationen wieder erkennen, zumindest ging es mir so, viele Gedanken,   Sorgen und Szenen kommen einen einfach bekannt vor und statt diese traurig, dramatisch zu beschreiben, bringt die Autorin einen Humor rein, für den ich sie einfach lieben muss.

Diese Familiengeschichte hat mich von der ersten Seite an gefesselt und keinen Moment Langeweile auf kommen lassen. Ein absolut gelungener Blick ins Leben, der so viel aufzeigt und statt zu erdrücken, einen Spaß macht mitzuerleben und das, obwohl mich die Eltern an meine erinnert haben, nicht immer positiv. Wie meistens, geht es um Liebe und Glück, und ob es diese Familie noch schafft, müsst ihr einfach erleben. Übrigens spielt Rimini, wenn auch nur klein erwähnt, eine gewaltige Rolle.

Herrlich realistisch, mit großartigen Figuren und ein absolut umhauender Humor. Für mich wunderbar stimmig, griffig, sensibel, warmherzig und auf den Punkt gebracht. Eine klare Leseempfehlung.
 
Henry und ich fanden die Geschichte so stark und gelungen dafür gibt es die vollen Bücherpunkte:
 
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Über die Autorin:

Sonja Heiss, geboren 1976, absolvierte ihr Studium an der Hochschule für Fernsehen und Film München. »Hotel Very Welcome«, ihr erster Kinofilm, feierte seine Premiere bei der Berlinale 2007, wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet und lief weltweit auf Festivals. Ihr zweiter Kinofilm »Hedi Schneider steckt fest« war für den Deutschen Filmpreis in der Kategorie Drehbuch nominiert und gewann in der Kategorie Beste Hauptrolle. Sonja Heiss war Stipendiatin der Villa Aurora. 2011 erschien ihr vielbeachteter Erzählungsband »Das Glück geht aus« im Berlin Verlag. »Rimini« ist ihr erster Roman. 

Quelle: KiWi Verlag

Vielen lieben Dank an den KiWi Verlag für dieses Rezensionsexemplar. 


Mittwoch, 16. August 2017

NEUES auf dem Büchermarkt ...

Hallo meine Bücherfüchse,

ach Irland, du wunderschöne grüne Insel, mit Schafen, Geschichte und Pubs. Oh, und Elfen und Magie, habe ich noch vergessen. Aber auch hier gibt es kleine Gemeinden, die verschlafen wirken und vor sich hindümpeln, wo aber auch das Verbrechen nicht davor zurückschreckt. Ihr seht, es ist wieder eine Dorfgeschichte und für mich steht 2017 wirklich in diesem Zeichen, ich habe immer noch nicht genug. Aber schaut euch es doch mal an:

 
Ein irischer Dorfpolizist
Verlag: Kindler
Erscheinungsdatum: 18.08.2017

Sergeant PJ Collins ist nicht dick, er ist fett. PJ gerät schnell ins Schwitzen und schnell aus der Puste, er hat in dem verschlafenen Kaff Duneen aber zum Glück auch nicht viel zu tun.
Das ändert sich, als bei Schachtarbeiten menschliche Überreste gefunden werden. Im Dorf ahnen alle gleich, wessen Knochen das sein müssen: Tommy Burke, verschwunden vor zwanzig Jahren, genau an dem Tag, an dem sich seine Verlobte und seine Geliebte auf dem Marktplatz prügelten. PJ geht daran, die Frauen zu befragen – beide immer noch unglücklich und ungeliebt. Und begeht dabei einige schwer verzeihliche Fehler. Der aus Cork angereiste Kriminalkommissar hält den Dorfsheriff sowieso für eine Niete.
Doch er irrt sich.


Der Autor Graham Norton ist wohl im englischsprachigem Fernsehprogramm kein unbekannter und legt jetzt seinen ersten Roman hin. Von der Presse gefeiert, zum Bestseller in Irland und England gemacht und sogar eine Fernsehreihe ist geplant. Ich sage es euch, wenn das keine guten Vorzeichen sind, dann weiß ich auch nicht. Mir ist es auf jeden Fall ins Auge gefallen und der Wunsch nach Irland zu reisen ist wieder entflammt. Was sagt denn ihr zum Buch? Seit ihr solche Geschichten langsam über? Wer möchte auch gern nach Irland reisen? Und bei wem steht es auch auf der Wunschliste?

Ganz liebe Grüße
Eure, wieder mal den Reiseführer in die Hand nehmende, Sharon

Montag, 14. August 2017

Rezension: J.L. Carr * Wie die Steeple Sinderby Wanderers den Pokal holten


Gebundene Ausgabe: 192 Seiten
Verlag: Dumont
ISBN-13:
978-3832198541  
Preis: 20,00 EUR
E-Book: 15,99 EUR
Reihe: 1/1 
Erscheinungsdatum: April 2017

Übersetzer: Monika Köpfer 



Leseprobe? Kaufen?  


Inhalt: 
Alex Slingsby, Exfußballprofi und Lehrer, hat es satt, dass die Dorf-Fußballmannschaft wieder knapp am Sieg vorbeigesegelt ist, und wünscht sich größere Taten. Das unterstützt sein Schuldirektor und wirft einen kritischen Blick auf das Spiel. Dabei entwickelt er einen Masterplan, aus einfachen Regeln, wie man aus einer kleinen Mannschaft, was Großes herausholen kann. Und damit ist es beschlossene Sache, die Steeple Sinderby Wanderers nehmen am F.A. Cup teil. Nun heißt es Mannschaft aussuchen, Lösungen finden und immer schön ins Tor schießen. Dabei werden alle Regeln umgesetzt und aus einem ruhigen Dorf, wird eine begeisterte Anhängerschaft. Aber wie sieht es hinter den Kulissen aus? Wird der Erfolg einigen zu Kopf steigen? Oder hat sich das Team gut in Griff? Immerhin, große Ambitionen haben sie.

Meinung:
Letztes Jahr habe ich vom Autor „Ein Monat auf dem Land“ gelesen und fand es einfach toll, es hat mich so schön vom Alltagsstress entschleunigt und so wunderbar zur Ruhe gebracht. Tja, und nun steht Fußball auf dem Plan und ich, sofort dabei. Da ja erst wieder die Saison der Ballkünstler anfängt, ist das die beste Lektüre um sich wieder drauf einzustellen. Dachte ich zumindest, aber dieses kleine Buch, ist so viel mehr und davon erzähle ich euch nun.

Joe Gidner ist im Dorf nur ein Zugezogener, aber recht aktiv und das Mädchen für alles beim Fußballclub. Er verdient sein Geld durch Grußkartentexte und das bringt ihm den Ruf ein, ein großer Wortdrechsler zu sein und er soll nun die Chronik, nein, die Erfolgsgeschichte der Steeple Sinderby Wanderers erzählen. Im Prinzip wissen wir Leser also schon, das sie den Pokal gewinnen, das sagt ja auch der Titel aus, aber wie sie es schaffen und welche Mühen und Anstrengungen sie dafür eingehen, das erzählt uns dann Joe. Und zwar ganz lebendig und manchmal ein bisschen überschwänglich.

Eigentlich mag ich gar nichts weiter zum Inhalt verraten, da das Ende ja eh klar ist, ist natürlich die Entwicklung dahin, der interessante Punkt und das hat J.L. Carr wieder ganz wunderbar beschrieben. Seine Figuren sind wieder der Hammer, wir haben da den Exilungarn und Schuldirektor Dr. Kossuth, der sich aus Fußball nicht viel macht, aber gern seine Weisheiten beiträgt. Natürlich Alex, ein gebrochener Mann, dem das Leben am höchsten Punkt ein Schnippchen schlägt und der heldenhaft damit umgeht. Sein kühler Kopf und sein Talent sind für die Mannschaft maßgeblich. Dann haben wir einen weiteren Exprofi, der depressiv versackt ist und nun wieder erweckt wurde. Außerdem einen kickenden Pfarrer und einen Torhüter, der mit Fußball nichts anfangen kann, aber die Herausforderung den Kasten freizuhalten, nicht widerstehen kann. Ach, und der Vorsitzende Mr. Fangfoss, der ein wirklicher Pfundskerl ist. Diese Figuren, natürlich auch Joe und noch viele weitere, wachsen einen sofort ans Herz und sind der eigentlich Mittelpunkt, der Geschichte. Es geht nämlich um den Willen Unmögliches zu erreichen und wie weit man dafür bereit ist, zu gehen.

J.L. Carr erzählt hier wieder mit leisen Tönen eine wirklich großartige Geschichte, die nicht vom Sport allein lebt, sondern von den vielen kleinen Schicksalen der Dorfgemeinschaft. Jeder hat so seine Gründe mitzumachen und vielleicht so den Alltag zu entkommen. Er beschreibt diese ganz vorsichtig, sanft, sensibel und doch spürt man die Melancholie in jeder einzelnen Figur nach. Mit jedem Sieg merkt man so die Veränderung, die Euphorie, das gestärkte Selbstbewusstsein, aber auch die Angst vor dem Danach und der Öffentlichkeit. Denn das so eine Gruppe aus Underdogs, die großen Vereine einfach weg kickt, zieht die Medien und das ganze Land förmlich an. Aus einem großen Wunsch wird ein brüllendes unbezwingbares Tier der Aufmerksamkeit. Tja, und diese Entwicklung ist wirklich mehr als nur gelungen.

Aber das war nicht das Einzige, was ich toll fand, ich mochte auch unglaublich gern die Spieldokumentation lesen. Wie sie sich darauf vorbereitet haben, wie die Gegenmannschaft, überheblich und arrogant auf die Dorfkicker geschaut hat und dann haushoch verloren hat. Es war ein Genuss dem Ball hinterher zu schauen, die Spielkombinationen vor Augen zu sehen und das Brüllen des Stadions zuhören, wenn das Tor fiel. Ich war so drin und hatte unglaublichen Spaß, man hielt die Daumen beim Lesen gedrückt, fieberte mit und hörte die Hymne am Ende laut und deutlich. Was für ein Sieg, was für ein Buch. Für mich hatte es alles und ich habe es förmlich verschlungen.

Die Steeple Sinderby Wanderes sind ein großartiges Team und müssen einfach gelesen werden, egal ob Fußball Fan oder nicht! Ein wahrer Lesespaß und ein erfühlender Genuss.

Henry und ich fanden diese Geschichte großartig und vergeben die vollen Bücherpunkte: 

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Über den Autor: 

J. L. Carr wurde 1912 in der Grafschaft Yorkshire geboren und starb 1994 an Leukämie. Nachdem er jahrelang als Lehrer gearbeitet hatte, gründete er 1966 einen eigenen Verlag und verfasste acht Romane. ›Ein Monat auf dem Land‹ ist Carrs bekanntestes Werk und war 1980 für den Booker-Preis nominiert. Bei DuMont erscheint es nun erstmals auf Deutsch.

Quelle: Dumont Verlag

Vielen lieben Dank an den Dumont Verlag für dieses Rezensionsexemplar. 

Freitag, 11. August 2017

Rezension: Grégoire Delacourt * Der Dichter der Familie


Gebundene Ausgabe: 240 Seiten
Verlag: Atlantik
ISBN-13:
978-3455404685
Preis: 20,00 EUR
E-Book: 15,99 EUR
Reihe: 1/1
Erscheinungsdatum: Juli 2017
Übersetzer: Tobias Steffel




Inhalt:
Édouard ist sieben, als er sein erstes Gedicht schreibt und der Familie vorträgt. Begeistert, mit viel Lob und Applaus nehmen sie es auf und in dem Augenblick steht fest, er wird später Schriftsteller. Doch so leicht sind vorformulierte Träume nicht. Édouard scheitert, in der Liebe, als Schriftsteller und irgendwie scheint ihn dieses Schicksal, in die Wiege gelegt, denn seine Umgebung zerbricht, in viele Einzelstücke. Wie soll er da nur ans Schreiben denken und warum, wird das immer von ihm verlangt? Sein Vater meinte mal zu ihm, „Schreiben heilt“, davon hat er bis jetzt nichts gemerkt und fühlt sich in seinem eigenen Leben als Versager. Was macht dieser Traum aus ihn? Findet er wirklich nie die richtigen Worte? Und folgt nicht nach einem Abstieg auch wieder der Aufstieg?

Meinung:
Letztes Jahr habe ich mein erstes Buch von diesem Autor gelesen und mit „Die vier Jahreszeiten des Sommers“ konnte er mich total überzeugen. Ein richtiges Sommerbuch, zum entspannen und genießen. Natürlich wünschte ich mir dieses gleiche Wohlgefühl bei dieser Geschichte und der Klappentext sorgte für Vorfreude und liess auf großes Lesevergnügen hoffen. Ob mich der Autor auch dieses mal begeistern konnte, erzähle ich euch jetzt.

Im Mittelpunkt des Buches steht Édouard, der älteste Sohn von drei Kindern. Auf dem ersten Blick scheint es eine ganz normale Familie zu sein, aber der Schein trügt. Es ist alles andere als leicht. Der Vater war im Krieg, und als er wieder nach Hause zurückkehrte, wurde er sofort mit seiner Jugendliebe verheiratet. Sein wohl bedeutendster Satz im Leben, ist wohl „Mach den Mund auf, sonst entscheiden andere dein Leben“ und das, zieht sich durch die ganze Geschichte. Verpasste Chancen, schlechte Planung, unerfüllte Sehnsüchte und Depressionen beschreiben diese Familie. Das Drama schleicht sich leise an und wütet dann Schlag auf Schlag. Tja, und Édouard mittendrin. Er ist da leider wie sein Vater, lässt vieles geschehen, was er gar nicht möchte, weil er nicht die richtigen Worte findet. Überhaupt sucht er die richtigen Buchstaben und statt diese zu finden, ist er der gutmütige Tropf, der dann die Verantwortung trägt. Dabei könnte sein Leben gar nicht so schlecht verlaufen, statt Schriftsteller, ist er nämlich Werbetexter geworden und das ziemlich erfolgreich. Aber trotzdem fühlt er sich als Versager, da er das Buch, von dem alle reden, immer noch nicht veröffentlicht hat.

Die ganze Geschichte handelt eigentlich von Träumen, Hoffnung und Sehnsüchte, die sich alle nicht erfüllen und einige dran zerbrechen. Es sind die Wünsche, die man sich im Leben ersinnt und an denen man zerbricht. So wünscht sich die Mutter Liebe, der Vater sein Leben und eine Tochter, einen Märchenprinzen oder Édouard sein Buch. Oft sind es eigene ersponnene Träume, oder die in die Wiege gelegten. Allerdings haben beide was gemeinsam, sie machen das Leben nicht einfach und manche sollen eben nie in Erfüllung gehen.

Grégoire Delacourt nimmt sich hier einer traurigen Geschichte an, und obwohl ich sein Blick in das realistische Leben mag, war die Melancholie und die dramatische Steigerung schon recht überraschend und machte beim Lesen unglaublich wehmütig. Er erzählt nämlich nicht allein die Geschichte dieses jungen Mannes, sondern einer ganzen Familie und diese ist einfach schrecklich traurig. Der Anfang ist noch recht beschwingt, aber schnell kommt die Wende, Internat, Klinik, Scheidung, ungewollte Heirat, und wenn man aus dieser hinabschleife, ausbrechen möchte, schlägt auch noch das Schicksal zu. Édouard‘s Geschichte lehrt uns einfach, nicht immer an allen fest zuhalten, auch mal auf den Tisch zu hauen und statt die richtigen Worte zu suchen, einfach überhaupt was zu sagen.

Dabei benutzt der Autor leichte, sogar fast zarte Töne. Er haucht seinen Figuren Liebe ein und so leidet man, einfach schrecklich mit. Dabei verwendet er auch ganz gern gezielte Kosenamen, die einen manchmal etwas verwirren, es aber mit jeder weiteren Seite charmanter machten. Tja, und obwohl es recht schwermütig ist, habe ich es gern gelesen. Die Art des Erzählens und seine Figuren wachsen einen einfach ans Herz. Man leidet zwar furchtbar mit und möchte gern eingreifen, gibt aber auch nicht auf zu hoffen. Ich fand es wieder toll zu lesen, wünschte mir aber, dass er uns noch ein bis zwei Kapitel mehr gegönnt hätte, um die aufgewühlte Seele wieder träumen zu lassen.

Der Dichter der Familie ist eine ruhige und dramatische Familiengeschichte, die sehr sensibel, aber auch mit vielen Schicksalsschlägen erzählt wird und uns zeigt, dass Träume zwar wichtig sind, wir sie aber nicht immer einhalten können im Leben. Es ist nämlich immer Zeit, Neue zu erträumen.
 
Henry und ich mögen diese feinfühlige Erzählart und vergeben vier Bücherpunkte:

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Über den Autor:
 


Grégoire Delacourt wurde 1960 im nordfranzösischen Valenciennes geboren und lebt mit seiner Familie in Paris. Sein Bestseller Alle meine Wünsche wurde in fünfunddreißig Ländern veröffentlicht. Im Atlantik Verlag erschien von ihm zuletzt Die vier Jahreszeiten des Sommers (2016).

Quelle: Atlantik Verlag 

Vielen lieben Dank an den Atlantik Verlag für das  Rezensionsexemplar.

Mittwoch, 9. August 2017

NEUES auf dem Büchermarkt ...

Hallo meine Bücherspione,

ich fürchte, dieses Buch ist meiner momentan anhalten Serienguckerei zu verschulden. Aber was soll ich sagen, ich bin zum Serienjunkie mutiert und kann manche Staffeln gar nicht abwarten. Tja, und diese bald erscheinen Geschichte erinnert mich ein bisschen an Homeland und House of Cards. Die großen Mächte, wie sie eingreifen, intrigieren, schmutzig handeln und es als Wohltat verkaufen. Verwicklungen, Rätsel und es gibt immer ein Opferlamm, aber schaut doch mal hier:
 

Drone
Verlag: Penguin
Erscheinungsdatum: 14.08.2017

Ein ehemaliger Elitesoldat wird zum Staatsfeind. Eine Politikerin entscheidet über Leben und Tod. Eine gefährliches Spiel beginnt.

 

Als Eliot Koler eine verschlüsselte Nachricht erhält, ist alles wieder da – das afghanische Dorf, die Explosion, die vielen Toten. Die Informationen, über die seine ehemalige Kollegin Miriam Veltman verfügt, sind brisant. Und endlich hat Eliot die Chance, die Wahrheit über den Einsatz zu erfahren. Aber noch bevor er Miriam treffen kann, ist sie tot. Denn die beiden stehen längst im Visier des Geheimdienstes und einer mächtigen Gegnerin in den höchsten Rängen der Politik. Doch Miriam hat ihm eine letzte Spur hinterlassen. Sie führt zu einer IT-Expertin, die im Nahen Osten verschollen ist. Nur sie kann entschlüsseln, was damals wirklich geschah …


Na, was sagt ihr? Klingt doch sehr nach einer der genannten Serien. Politiker, die skrupellos auf den roten Knopf drücken und sich danach winden. Und ausführendes Personal, was oft in die Falle geht und so gern, anders handeln, würde. Seit Homeland, sehe ich Dronen in sehr schlechtem Licht, eigentlich schon davor, aber durch die Serie, bekommt man einfach Angst.  Ach, ich habe jetzt schon Kopfkino und die Spannung kriecht meine Wirbelsäule hoch. Ich fürchte, ich sollte mal wieder mehr lesen. Wem ist es auch ins Auge gefallen? Bei wem steht es auf der Wunschliste? Und wer ist bitte schön auch ein Serienjunkie?

Ganz liebe Grüße
Eure, sich nach der nächsten guten Serien umguckende, Sharon
 

Montag, 7. August 2017

BÜCHERPOST im Juli ...

Hallo meine Buchentdecker,

und schwups ist der Monat auch schon wieder rum. Ich finde, je älter ich werde, umso schneller rennt sie mir davon. Der Mann redet sogar schon von Weihnachtsgeschenken, ist das nicht erschreckend. Aber ganz unrecht hat er nicht, im Büro kommen schon die Lebkuchenwünsche! Aber nein, das möchte ich noch nicht ... Für mich kommen da lieber Bücher, und zwar in Mengen, oder werde ich mich diesen Monat doch noch zusammengerissen haben? Naja, schaut selbst, ich finde, ich gebe mir zumindest Mühe :-)

Dexter hat zwar Platz, aber keine Lust ... :-(

Der pflegeleichte Ersatzmann: Schokomann

Damit ich meine Dexter Bilder nicht gleich alle verschossen habe, fangen wir mal nicht mit dem Mann an, sondern mit mir. "Neu York" ist mir durch die Damen von Herzpotenzial aufgefallen und es klingt einfach zu gut, New York mal anders und optisch ein Hingucker, musste ich mir einfach sofort bestellen. "Rimini" hatte mich seit dem Workshop auf der Litblog Convention 2017 gepackt und der Verlag findet auch, das ist was für mich. Ungewöhnliche Geschichten sind ja immer meins. Da der liebe Atlantik Verlag meine Franzosenliebe kennt, werde ich auch immer gut mit solchen Büchern versorgt und "Der Dichter der Familie" ist auch schon in der Lesepipeline. Monsieur Delacourt ist ja immer etwas melancholisch, aber hier wird er von Seite zu Seite auch dramatisch. Aber lesen lässt es sich wieder herrlich.

 
Hier kommt mein, ich habe beim Buchhändler gesündigt Stapel und ich finde, es sind richtig tolle Bücher dabei, allerdings alle unter Krimi und Thriller zu verbuchen. "Mysterium" wurde, von Korschenbroich liest empfohlen und das bekommt immer einen genaueren Blick, der Inhalt klingt rasant und fesselte mich sofort, allerdings ist das Cover nicht so mein Ding und somit hätte ich es nie in die Hände genommen. "Eine von uns" ist wieder eine Dorfidylle mit trügerischem Schein, momentan genau meins. "Wiener Totenlieder" was soll ich sagen, ich habe Sehnsucht nach Wien und da kam mir der Krimi genau richtig, klingt schon richtig schön schräk und ist der erste Teil einer Reihe. "Blaue Nacht" ist mir schon öfters aufgefallen und lag in meinen Händen, aber irgendwie musste erst Bernhard Aichner kommen und schwups war es gekauft! Ich freu mich drauf ... :-)

 
Hier nun der Stapel vom Mann und man siehe und staune, keine Kochbücher, sondern Thriller! Ich hatte mich mit der Frau vom Buchhändler wieder leidenschaftlich über Bücher unterhalten und unter anderem fiel der Titel "Papierjunge" und der Mann wurde hellhörig. Der Inhalt klingt toll und der Lebenslauf der Autorin richtig interessant und schon stand der Mann mit dem Buch an der Kasse. Mein Gesicht war bestimmt filmreif ...lach... aber es wurde noch besser! Während ich über mein Erstaunen hinweg zukommen versuchte, stand der Mann plötzlich neben unseren Buchhändler Ansgar Barbers und bestellte sich Band eins "Aschenputtel" ... Ist das nicht krass!!! Als wir seine Buchbestellung abholten, war die liebe Buchhändlerin Julia Sanders da und sie hatte teilweise die Bücher schon gelesen und legte sofort auch noch mit "Himmelschlüssel" nach. Tja, und wer meinen Mann und seine Leidenschaft für Flugzeuge kennt, weiß das er hier sofort nach Bestellung gerufen hat. Somit sind drei Thriller bei ihm eingezogen, der Urlaub kommt bestimmt bald.

 
Natürlich mussten auch ein paar Jugendbücher einziehen und diese bekommen einen eigenen Stapel. "Infiziert" ist der neue Auftakt für eine Trilogie, also ich muss sagen, dieses Cover hat schon was und der Verlag gibt sich immer so viel Mühe. Ich mag es sofort lesen! "These Broken Stars: Sofia und Gideon" ist das dritte Abenteuer im Al und ungleicher Liebe. Ich mochte Teil eins so gern und lege wohl bald ein These Broken Stars Wochenende ein. "Die Königinnen der Würstchen" ist eine Verlagsempfehlung, und wenn ich die bekomme, sind sie meistens Gold wert und es spielt in Frankreich. Ich muss es lesen, MUSS!!! "Demon Road: Höllennacht in Desolation Hill" habe ich mir einfach so gekauft, weil ich einfach ein Landy Fan bin und seine abgedrehten Geschichten mit viel schwarzem Humor einfach liebe. Mal sehen, wie es auf dem Highway weiter geht.


Das war es wieder, viele schöne Bücher, die zum Entdecken und Schmökern einladen. Eins habe ich sogar schon gelesen und im August sollen noch einige verschlungen werden. Diesmal freue ich mich wieder über die überschaubare Menge und versuche diesen Umfang weiter beizubehalten, wer soll das nämlich sonst alles lesen, ich brauche Jahre dafür und es kommen ja immer neue noch dazu ... AAHHHH..... Wie war denn euer Monat? Habt ihr viele Bücher einziehen lassen? Waren von unseren Büchern auch welche für euch dabei? Habt ihr davon was auf der Wunschliste, oder sogar schon eins davon gelesen? Ich freu mich auf jeden Fall wahnsinnig auf alle meine neuen Schätze ;-)
 
Ganz liebe Grüße
Eure, immer wieder die Leseliste August umstellende, Sharon


Sonntag, 6. August 2017

BUCH zu verschenken!

Hallo meine lieben Buchverschlinger,

vor Kurzem erreichte mich ganz wunderbare Coppenrath Post und eine Überraschung. Im Paket war nämlich noch ein zusätzliches Buch. Es ist pink, es ist witzig, aber es ist auch für junge Leser und passt so, leider gar nicht zu meinem Lesegeschmack. Deshalb habe ich mit dem Verlag gesprochen und nun darf ich es verschenken. Ganz lieben Dank an den Coppenrath Verlag für die Bereitstellung zum Glücklichmachen.

Tja, ihr Lieben und da dachte ich an euch. Es ist Sommerzeit und bei einigen fangen die Ferien erst an, oder sind mittendrin und da ist so ein Buch doch was Feines. Na, wer hat Lust, seine Süßen mit einer Geschichte zu überraschen. Ich würde mich wirklich freuen, wenn es in Kinderhände gelangen würde. Aber schaut es euch doch mal an:

 Autorin: Kristina Dunker I Coppenrath Verlag I Inhalt I Gebundene Ausgabe: 10,99 €


Vorab: Diesmal findet die Aktion auschließlich auf meiner FACEBOOKSEITE statt. 
    
Dort könnt ihr dann in den Lostopf wandern, indem ihr einfach das Bild liked und einen Kommentar da lasst. Das Gewinnspiel läuft einschließlich bis zum 13.08.2017. Teilen und Seite liken ist kein muss, würde mich aber natürlich sehr freuen. :-) Auch das Kleingedruckte findet ihr dort. 

Nun hoffe ich sehr, dass ich euer Interesse geweckt habe und ihr zahlreich mitmacht. Ich freu mich auf euch und wünsche ganz viel Glück. Bitte lasst euch dieses Buch nicht entgehen!!!! 

Ganz liebe Grüße
Eure, schon lange kein Schulkind mehr seihende, Sharon