Samstag, 2. Dezember 2017

Coppenrath Verlag Kaminzimmerlesung mit Nikola Huppertz

Hallo meine Lieben,

anfang des Jahres, um genau zu sein, am 07.01.2017 haben wir uns auf den Weg nach Münster gemacht und sind der wunderbaren Einladung des Coppenrath Verlages gefolgt. Ganz stilecht hat es geschneit und so schmeckten Kaffee und Kuchen gleich noch besser in diesem zauberhaften Ambiente.

Allerdings muss ich vorab vielleicht was Einleitendes sagen, mir ging es Anfang es Jahres gar nicht gut, ich hatte ein sehr einschneidendes Ereignis hinter mir, war menschlich total enttäuscht und stand einfach ein bisschen neben mir. Trotzdem wollte ich unbedingt dabei sein, denn Ablenkung ist ja was Gutes und ich liebe einfach diese alte Feuerwache mit seinem verlockenden Showroom. Immerhin geht das Leben ja weiter und jetzt schaue ich gern zurück und möchte euch wenigstens die Bilder zeigen ...


Kuschelige Kaminzimmerstimmung!


Dieses Mal war Nikola Huppertz der Stargast mit ihrem Buch "Mein Leben mal eben" und das schauen wir doch mal zuerst an:

 

Autorin: Nikola Huppertz I Verlag: Coppenrath I Inhalt I Taschenbuch: 12,99 €


Der Chef höchstpersönlich vor Ort.

Als die Autorin vorgestellt werden sollte, ging an der Seite die Tür auf und Wolfgang Hölker stand überraschend einem Publikum gegenüber. Er selber hatte sich an dem Tag in die alte Feuerwache zurückgezogen und nicht daran gedacht, dass hier eine Lesung stand findet. Aber ganz der Chef übernahm er die Vorstellung und plauderte beschwingt drauf los. 


Nikola Huppertz, man ist sie groß!

Danach übernahm dann die Autorin und stellte ihr Buch vor und die Idee dahinter. Es ist einfach die Zeit, an denen sich ein Jugendlicher weiterentwickelt und seinen eigenen Geschmack herauskristallisiert. Aber auch die Zeit, wo man normal sein möchte und sich die ersten Fragen auftun. Und diese Romanheldin hat ein sehr modernes Familienkonzept. Da kann man sich schon mal fragen, wer bin ich und was will ich sein. Auf jeden Fall nicht das Mädchen mit dem Unnormal-Gen.


Lesen vor dem Kamin.

Natürlich hat Nikola Huppertz auch gelesen und auch einiges erzählt. Darüber, dass sie Heavy Metal gern hört, aber auch ein Bach Konzert. Wie sie sich in Jugendliche hineindenkt. Wie ihr Sohn ihr dabei hilft und wie schwer es war, das perfekte Cover zu finden. Ich habe gern zugehört und trotz, dass meine Gedanken nicht immer vor Ort waren, fand ich es schön und es klang einfach toll. Hier hat der Coppenrath eine richtig schöne neue Reihe ins Leben gerufen.

Eine Reihe, aber verschiedene Autoren.

Nach der Lesung durfte man sich sein Buch signieren lassen und dann zu Kaffee und Kuchen übergehen. Gemütlich beisammensitzen, plaudern und über Bücher philosophieren. Natürlich fand auch wieder die Rundtour durch die Räume statt und sogar Herr Hölker zeigte sein Afrikazimmer selbst. Es ist immer ein Erlebnis, und da die Feuerwache mit Antiquitäten vollgestopft ist, entdeckt man auch immer ganz viel Neues.


Danke Nikola.
 
Da ich nicht die größte Stimmungskanone an diesem Tag war, ging es für uns recht früh wieder zurück. Auch die vereisten Straßen sorgten für eine längere Heimfahrt. Aber davor musste ich noch eine Runde durch den Ausstellungsraum drehen und einfach nur genießen.

Immer so schöne Dinge!

Wer die Gelegenheit bekommt diesen tollen Verlag besuchen zu dürfen, sollte diese Chance unbedingt ergreifen. Das Flair, die Gastfreundschaft und das Ambiente machen aus einem Tag in Münster ein unvergessliches Lieblingserlebnis. Also liebes Coppenrath Team habt vielen lieben Dank und ihr seid einfach spitze. Auch an Nikola Huppertz vielen lieben Dank für ihre Einblicke und Zeit.

Ihr Lieben, ich hoffe, ihr hattet ein bisschen Spaß bei meinem kleinen Ausflug und nehmt mir meine Wortsparsamkeit nicht übel, aber manchmal ist das Leben nun mal so ...seufz... aber vielleicht mögt ihr das ja gerade.
Ganz liebe Grüße
Eure, sich über die schönen Dinge erfreuende, Sharon


Kommentare:

  1. Moin moin, Inga.
    Eine ordentliche Kante Zeit zurück - aber es ist wohl der grosse Bonus eines linearen Zeitablaufs, dass wir auf Vergangenheit, wie auf ein Archiv, zurückgreifen können. Gewachsen an Erfahrungen, bitter wie sie waren.

    Stimmt, ein leicht potteresques Ambiente; zumal wenn ich rote Hosen bedenke... ;-)

    Das Cover-Motiv von einfachen Origami-Vögeln, über bunt gefalltete bis hin zum Prachtvogel der eigenen Identität, wird dem Thema per se sehr gerecht.

    Zwischenzeitlich hat der Vorwinter ein wenig Puderzucker über die Landschaft geworfen (zumindest hier im Süden), meine Fenster, der Balkon sind entsprechend dekoriert & Miss D'Arcy ist pünktlich zum 1. Dezember präsent. Passt also. :-)

    bonté

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    1. Grüß Gott Robert,

      besser jetzt als nie und die Fotos waren einfach zu schön. Ich habe da wohl noch einiges in petto ...lach...

      Nicht jeder kann eine rote Hose tragen, aber dieser Mann ist ein Original! Der kann alles tragen :D

      Das Cover ist ein Traum, aber das war wohl ein langer Weg. Nach ganz vielen Versuchen, gab es dieses und alle sagten, das ist es! Ganz klar, genau das ist es! Witzig, oder?

      Vom Schnee ist hier nichts zu sehen, aber es ist kalt und am Wochenende war es schön schaurig nebelig. Ich hoffe, ja noch auf weiße Weihnacht. Du kennst das doch, die Hoffnung stirbt zuletzt ...hihi...

      Ganz liebe Grüße
      Inga

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