Donnerstag, 7. November 2013

Rezension: Jessica Spotswood * Töchter des Mondes - Cate

Gebundende Ausgabe: 368 Seiten
Verlag: EGMONT INK Verlag
ISBN-13: 978-3863960247
Preis: 17,99 EUR
E-Book: 16,99 EUR
Reihe: Teil 1
Erscheinungsdatum: August 2012


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Inhalt:
Hier ist eine düstere Zeit angebrochen und die Bruderschaft herrscht über Alles und vor allem über Frauen, denn Hexen sind das Schlimmste und müssen ausgemerzt werden. Zu dieser Zeit lebt Cate und hat ein schweres Erbe, was sie antreten muss. Denn sie ist die älteste von drei Schwestern und musste ihrer Mutter versprechen, alles zu tun um diese zu beschützen. Aber das ist noch nicht alles, denn die drei sind auch noch Hexen und dieses zu verbergen verlangt Cate viel ab. Langsam zieht sich die Schlinge auch noch für ihre Zukunft zusammen, denn wenn sie nicht heiratet oder der Schwesternschaft beitritt, entscheiden die Brüder für sie.
Cate ist verzweifelt und sie weiss nicht was sie tun soll und die Zeit wird immer knapper. Sie stößt außerdem durch  Umwegen auf das Tagebuch ihrer Mutter, was alles nur noch schlimmer für sie macht. Für sie ist keine Hilfe in Sicht, denn sie liest über eine Prophezeiung, wobei es sich um drei Schwestern mit Zauberkraft handelt und diese können nur sie und ihre Schwestern sein. Jeder ist hinter diesen dreien her, aber weshalb und warum? Cate tappt im dunklen und zu allen Überfluss verliebt sie sich auch noch und erlebt zum ersten Mal, das sie auch mal was für sich will, aber kann sie auch ihre Schwester beschützen und zu ihrer Liebe stehen?


Meinung:
Der Anfang ist mir schwer gefallen und zwar mit dieser Zeit von der Bruderschaft, der Unterdrückung von Frauen und Cates verzweifelten suchen nach Antworten. Was ich als erstes etwas verwirrend fand, aber wenn man einmal drin ist, möchte man gar nicht mehr aufhören und man bibbert mit Cate mit. Wird es für ihre Liebe zu Finn eine Lösung geben? Das fand ich die tragende Geschichte an diesem Buch, aber auch diese Prophezeiung setzt einen ganz schön zu. Denn, wie will Cate das alles meistern und genau diese Zerrissenheit und dieses Verantwortungsgefühl ist in diesem Buch so greifbar, das mein Herz manchmal vor lauter Ungerechtigkeit schneller geschlagen hat. Die Figuren sind gut gezeichnet und man möchte manchmal Maura einfach nur schütteln und Tess herzen, mit Finn in Buchladen stöbern, oder mit Sachi Tee trinken und zaubern.
Dieses Buch unterhält sehr gut und es endet mit so einem Clifhänger, das ich es gar nicht zumachen wollte und einfach gehofft habe, das es doch noch nach der Danksagung weiter geht. Denn das Schicksal der Schwestern lässt ein Unglücklich zurück und man hofft auf mehr Antworten und bessere Zeiten für die Drei. Ich mag jetzt bitte sofort die Fortsetzung haben ...hexhex... und wie gut das diese auch schon erschienen ist :-)

Henry und ich zaubern vier Bücherpunkte:

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Über die Autorin:

Jessica Spotswoods Leidenschaft fürs Schreiben und für Bücher begann schon in frühester Kindheit. Bis heute liebt sie romantische Geschichten und lässt sich von ihnen und ihren Figuren verzaubern. Nach ihrem Studium versuchte sie sich zuerst am Theater, merkte aber schnell, dass ihre wahre Berufung das Schreiben ist. Zusammen mit ihrem Mann und ihrer Katze Monkey lebt die Autorin in Washington D.C. “Töchter des Mondes – Cate” ist Jessicas erster Roman.

Quelle: EGMONT INK Verlag
 

Kommentare:

  1. Das Buch wollte ich bei Lovelybooks in einer Gruppe lesen. Jetzt hoffe ich natürlich umso mehr, dass es klappt.
    Danke für die aufschlussreiche Rezension =)

    Liebe Grüße
    Silke

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    1. Hallo Silke,

      na... da hoffe ich doch direkt mit!!! Und gern geschehen, ich hoffe nur das dir das Buch auch so gefallen wird :-)

      Ganz liebe Grüße
      Sharon

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  2. Moshi moshi Inga.

    Schon anmerkenswert, daß sich patriarchal strukturierte Gesellschaften gern ein Problem mir selbstbewusten Frauen stricken. Gibt ja auch erwachsene Männer, die im Brustton der Überzeugung verkünden, daß Auto fahrende Frauen eine Gefährdung ihrer Fruchtbarkeit ins Auge sehen müßten.
    So heiß kann doch keine Sonne scheinen...

    bonté

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    1. Hallo Robert,

      hihihihihihihi.... gibt es das noch wirklich??? Aber doch nicht hier in Europa, oder etwa doch??? Ich habe ja Glück mit meinen Mann, aber manche Sachen können einfach nur der Eine oder die Andere machen... So ein bisschen Rollenverteilung finde ich nicht schlimm...
      Aber das im Buch war schon sehr schockierend...

      Ganz liebe Grüße
      Inga

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    2. ...war vor kurzem so im großen Öl-Königreich zu vernehmen. Zum angekündigten Protesttag Das-Auto-selbst-fahrender-Frauen.
      Zur Ehrenrettung - in der Diskussion wurde dem "Gelehrten" von einem Mediziner blühender Unsinn attestiert!
      :-D

      bonté

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    3. Ach, du meine Güte!!! Das ist immer erstaunlich das es wirklich sowas gibt, aber in diesen Ländern hat man ja auch das Gefühl, das die Zeit stehen geblieben ist... zumindest was die Gleichberechtigung angeht!!! Der Mediziner ist mir aber sympathischer ...hihi...

      Ganz liebe Grüße
      Inga

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